Posts Tagged: FS Modelle


6
Apr 10

Tag der Geometrie TU Graz 2010

FS Dodekaeder von Alexander Heinz

Ein Hingucker am Tag der Geometrie an der TU Graz waren die FS Modelle von Alexander Heinz.  Die in Origami-Technik hergestellten Papier-Polyeder sind Thema eines Workshops beim nächsten Tag der Geometrie in Graz, am 4. Mai 2011.  Es handelt sich um eine Reihe regulärer und halbregulärer Polyeder (Platonische, Archimedische und Catalanische Körper). Die Modellreihe umfaßt zur Zeit 25 verschiedene Modelle, die zu Präsentations-Zwecken zur Verfügung stehen.

FS Oktaeder: demnächst als Bausatz

Bausätze zum selber bauen sind zur Zeit in Entwicklung. Sie enthalten, wenn sie fertig sind, zugeschnittenes Papier, das für diesen Zweck auch in verschiedenen dreifarbigen Kombinationen  erhältlich ist. Mit einer Anleitung.

Die modulare Arbeitsweise des Falten-und-Stecken (FS) wurde bei der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Geometrie und Graphik (DGfGG) 2010 in Aachen mit dem von Friedhelm Kürpig gestifteten Phänomena-Preis ausgezeichnet.

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29
Mrz 10

Phänomena-Preis 2010

In einer spannenden Abstimmung hat eine elfköpfige Jury aus Teilnehmern der 6. DGfGG-Tagung in Aachen-Kornelimünster Alexander Heinz zum ersten Träger des Phänomena-Preises gewählt. Der Preis ist mit 1.000 Euro dotiert und wurde von Friedhelm Kürpig ausgelobt. Der Preis soll die Innovationskraft innerhalb der Geometrie würdigen und fördern.

Alexander Heinz gewinnt Phänomena-Preis (Foto: Georg Gläser, Wien)

Zu dem Wettbewerb waren am Freitag, den 26. März 2010 elf Teilnehmer angetreten, unter denen sich Alexander Heinz mit seiner genial einfachen Papierfalttechnik durchgesetzt hat. In der Arbeit des Buchbinder-Meisters geht modulares Origami eine fruchtbare Verbindung mit der Polyedergeometrie ein. Das Resultat sind aus vielen Teilen gesteckte und luftig leichte Papierkörper mit evidenter Symmetrie von Form und Konstruktion. Japanische Tradition und griechische Philosophie durchdringen sich. (Text: Daniel Lordick, DGfGG)


26
Mrz 10

Ästhetische Geometrie Aachen 2010

Geometrie kann ästhetisch sein – und die Ästethik kann geometrischen Gesetzmäßigkeiten folgen: Geometrie als universelles Thema in Kunst und Wissenschaft. Auf der diesjährigen Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Geometrie und Graphik (DGfGG) stand diese Verbindung im Vordergrund. Zahlreiche Geometer aus Deutschland und Österreich beteiligten sich mit eigenen Beiträgen. Prof. Albrecht Beutelspacher berichtete über die Entwicklung des Mathematik-Museums in Giessen zu einer der erfolgreichsten Museen Deutschlands. Dr. Christoph Pöppe vom Verlag Spektrum der Wissenschaft berichtete von monumental-geometrischen Aktionen, die er mit Schülern erfolgreich durchgeführt hat.

Das Programm spiegelte die Vielfalt wieder, in der Geometrie in Wissenschaft, Lehre und Forschung, aber auch in Handwerk und Kunst und im Alltag zu finden ist. Der Bildhauer Klaus Becker aus Anröchte berichtete von seiner bilhauerischen Arbeit an grünem Anröchter Sandstein, Alexander Heinz von der Oloid-Woche in Basel, in der roter Buntsandstein bearbeitet wurde. Eine Reihe von Vorträgen veranschaulichten die Bedeutung der Geometrie im Design und auch in der Computer-Anwendung.

Parallel dazu fand in der ehemaligen Reichsabtei Aachen-Cornelimüster eine gleichnamige Ausstellung statt mit zahlreichen geometrischen Modellen, unter anderem von Ulrich Mikloweit, Daniel Lordick, Christoph Pöppe, Klaus Becker, Oliver Niewiadomski und Prof. em. Friedhelm Kürpig, der Tagung und Ausstellung organisiert hat. Eine erweiterte Neuauflage der Ausstellung ist für den April 2011 in Aachen im Super C der RWTH geplant.

Im Rahmen der Tagung wurde der von Friedhelm Kürpig gestiftete Phänomena-Preis verliehen, den in einer Abstimmung Alexander Heinz für seine gefalteten Papierpolyeder “FS Polyeder” gewann. Eine Dokumentation der Tagung, der Ausstellung und des Wettberbwerbs sind als Tagungsband in Arbeit.